“Polnisch-ukrainische Grenzübergänge im Chaos”
“Eine geheime Kontrolle vom Bürgerrechtsbeauftragten hat gezeigt: riesige Staus, schlecht arbeitende Grenzbeamten , Wartebedingungen unakzeptabel. Der Bürgerrechtsbeauftragte hatte die Grenze mit der Ukraine bereits offiziell besucht. Damals hätten die Beamten von seinem Besuch gewusst und die Abfertigung blitzschnell durchgeführt. Nach weiteren Presseberichten über die schlechte Situation an der polnisch- ukrainischen Grenze, hat sich der Ombudsmann schließlich zu einer Undercover- Aktion entschieden. Wie die Situation an der Grenzübergängen aussieht, wissen die LKW- Fahrer am besten: “Keine Parkplätze, keine Toiletten, wir müssen stundenlang in unseren Autos sitzen” - so die LKW-Fahrer.”
“Am schwierigsten sei die Situation, laut Bericht, an dem Grenzübergang in Hrebenne. Die Beamten mussten fast 9 Stunden auf die Zollkontrolle warten. Die Arbeit der ukrainischen Beamten ließ zu wünschen übrig, doch darauf habe der Bürgerrechtsbeauftragte keinen Einfluss. Janusz Kochanowski möchte aber die Gründe für die schlechte Arbeit der polnischen Grenzer finden.
“Man muss dem Schmuggel vorbeugen, klar. Dies darf aber keine Ausrede für die schlechten Verhältnisse sein” - so Janusz Kochanowski. Der Bürgerrechtsbeauftragte sehe keine Erklärung für den fatalen Sachzustand an den polnische- ukrainischen Grenzübergängen. Zumal, dass Polen ein Mitglied der Europäischen Union sei. Nächste Woche wird sich der Bürgerrechtsbeauftragte mit Vertretern des Grenzschutzes treffen.”
Quelle: Polskie Radio
